Bericht LZ vom 03.02. 2010

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Bericht      LZ vom      27.01.2009

Bericht LZ 2009

180 sagen: "Pro Waldfriedhof"
Pivitsheide V.H.: Verein schon sehr aktiv
                                                                                                     Detmold-Pivitsheide V.H. (mah). 180 Mitglieder zählt der Verein "Pro Waldfriedhof" in Pivitsheide V.H. - eine stolze Zahl, urteilen Vorsitzende Liesel Rubart und Ortsvorsteher Rolf Hamann. Zurzeit sind die aktiven Mitglieder dabei, die Kapelle auf Vordermann zu bringen.

Die Innenarbeiten an dem Gotteshaus übernehmen sie selbst, den Außenanstrich hat der Verein an einen Maler aus dem Dorf vergeben. Die Mechanik des Glockenturms ist wieder in Ordnung, der Reparatur- und Renovierungsstau allmählich aufgelöst. "Wir verteilen die Arbeit auf viele Schultern, wollen aber noch mehr Vereinsmitglieder gewinnen", berichtet Hamann, der erneut die Bedeutung des Friedhofes für den Ortsteil hervorhebt: "Vor allem für die Älteren ist der Weg zum Kupferberg zu beschwerlich. Und dies hier ist ein Kommunikationsort für V.H., hier trifft man sich." Wie Initiativen in anderen Ortsteilen auch, hat der Verein die Pflege des Gottesackers und die Unterhaltung der Kapelle übernommen.  Es wurden Bänke gestrichen, Rabatten durchgeharkt, Gerätschaften besorgt. Die Fläche vor dem Ehrenmal wird noch neu eingesät und die Platten werden neu verlegt, die Gedenkstätte selbst soll noch gereinigt werden. So hat der Verein insgesamt rund 10 000 Quadratmeter in Ordnung zu halten. Seit August haben 19 Helfer mehr als 100 Stunden ehrenamtlich gearbeitet.

                                                               Pro Waldfriedhof: Rolf Hamann, Liesel Rubart, Erwin Nagel,      Rolf Stührenberg und Klaus-Dieter Albrink (von links)Foto:Hostert                           

 LZ-Bericht 05.05.2007

 Viele wollen helfen

       

Unterstützung für Verein "Pro Waldfriedhof"

Detmold-Pivitsheide V.H. Der Verein "Pro Waldfriedhof Pivitsheide V.H." hat sich und sein Anliegen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Ortsvorsteher Ralf Hamann gab noch einmal einen Überblick über die Ereignisse, die zu dem gerade für die älteren Einwohner gravierenden Eingriff in den Bestand der Kapelle und des Friedhofes geführt haben.
 

Die seit mehr als einem Jahr andauernden Versuche, den Beschluss des Stadtrates abzuwenden oder in eine akzeptable Lösung umzusetzen, führten laut einer Pressemitteilung letztlich zu der Gründung des Vereins, der durch seine Zusage zur Übernahme der Kapelle und der Pflege der Rasen- und Wegeflächen den uneingeschränkten Erhalt des Waldfriedhofes auch weiterhin sicherstellen soll.

Die meisten der etwa 50 anwesenden Personen trug sich in die Mitgliederliste des Vereins ein, und nicht wenige stellten sich auch für künftige Arbeitseinsätze zur Verfügung, die von den Vorstandsmitgliedern Klaus Albrink und Rolf Stührenberg koordiniert werden - sie sind auch für weitere Mitarbeitswillige die Ansprechpartner. Insgesamt hofft der Verein, dass sich noch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aufgerufen fühlen, die Ziele des Vereins durch ihre Mitgliedschaft zu unterstützen.
Die vordringlichen Aufgaben des Vorstandes sind nach Aussage der Vorsitzenden Liesel Rubart jetzt die Verhandlungen mit der Stadt Detmold, um den Vertrag zur Kapellenübernahme und Weiterführung des Friedhofes zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen. Der gesamte Vorstand geht davon aus, dass "nicht bürokratische Hürden die Verhandlungen prägen, sondern das wohlverstandene Interesse der Einwohner von Pivitsheide im Vordergrund steht".
 

 LZ-Bericht 21.04.2007

 Ein Verein für V.H.: "Pro Waldfriedhof"

 Ralf Hamann  Carola Hilker (2.Vorsitzende) Liesel Rubart (1.Vorsitzende)

 Nächste Woche Info-Abend im Gemeindehaus

Detmold/Pivitsheide V.H. (mah). Jetzt hat sich auch in Pivitsheide V.H. ein Verein gegründet, der dem Dorffriedhof eine Zukunft geben will. Er heißt prägnant "Pro Waldfriedhof Pivitsheide V.H.".
 

16 Personen aus V.H. und aus V.L. - der Bereich Kussel gehört zum Einzugsgebiet des Friedhofes - waren bei der Gründung dabei, berichtete Orstvorsteher Ralf Hamann. Liesel Rubart ist zur ersten Vorsitzenden, Carola Hilker zu ihrer Stellvertreterin gewählt worden. Zweck des Vereins ist die "Erhaltung und Bewirtschaftung der Kapelle und die Pflege von Grünflächen und Wegen auf dem Friedhof".

Der Verein will am kommenden Freitag, 27. April, im Gemeindehaus in der Lichtenbergstraße über seine Ziele informieren. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr. "Wir hoffen auf weitere Unterstützung", sagte Hamann der LZ. Dabei gehe es nicht nur darum, weitere Mitglieder zu gewinnen - es würden auch Pivitsheider gesucht, die aktiv zu Schippe und Harke greifen wollen.
"Der Verein will dazu beitragen, dass der berechtigte Anspruch auf eine angemessene Friedhofskultur in unserem Ortsteil erfüllt wird", erklärte Hamann. Vor allem für die Senioren sei ein Friedhof im Dorf ungeheuer wichtig. Dies wolle man gewährleisten, "obwohl es meines Erachtens die Pflicht der Stadt wäre". Der Ortsvorsteher wies darauf hin, dass Mitgliedsbeiträge und ehrenamtliches Engagement unterm Strich auch die Gebühren für die Pivitsheider ansteigen ließen.

Wie in den anderen Ortsteilen auch, bekommt der Verein von der Stadt eine Ausrüstung mit Gartengeräten und Rasenmäher. Er bewirtschaftet die Kapelle und pflegt den Friedhof, für die Bestattungen ist nach wie vor die Stadt zuständig.